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Reise nach London
Städtereise

London planen: Oyster Card oder kontaktlos, was Eintritt kostet und was der Tag kostet

Die Oyster Card ist für die meisten Besucher überflüssig geworden. Was der Nahverkehr wirklich kostet, welche Häuser nichts kosten und was du dir sparen kannst.

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Über London

London ist teuer, laut und größer, als jede Karte vermuten lässt. Es ist gleichzeitig eine der wenigen Weltstädte, in der du eine Woche verbringen kannst, ohne einen einzigen Eintritt zu zahlen: Das British Museum, die National Gallery, die Tate Modern, das Natural History Museum und das Victoria and Albert Museum kosten nichts.

Zwei Dinge entscheiden darüber, wie teuer die Reise wird. Das erste ist die Frage, wie du den Nahverkehr bezahlst. Hier haben sich die Regeln in den letzten Jahren so verschoben, dass die meisten deutschen Ratgeber falsch liegen: Eine Oyster Card kostet inzwischen 10,50 Pfund, die du nicht zurückbekommst, und sie kann seit der Einführung des Wochenlimits fast nichts mehr, was eine kontaktlose Bankkarte nicht auch kann. Das zweite ist die Wahl der Sehenswürdigkeiten, denn zwischen kostenlos und 37 Pfund liegt in London alles.

Diese Seite behandelt beides mit Zahlen aus den offiziellen Quellen, dazu die Anreise vom jeweiligen Flughafen ins Zentrum, das Wetter mit echten Monatswerten und Abläufe für zwei, drei und fünf Tage. Einreise mit Reisepass und ETA, Congestion Charge und Mietwagen stehen auf der England-Seite, hier steht nur, was für die Stadt selbst gilt.

Oyster Card oder kontaktlos zahlen: was 2026 wirklich gilt

Die kurze Antwort: Wenn deine Bankkarte oder dein Handy kontaktlos zahlt, brauchst du keine Oyster Card. Transport for London schreibt das inzwischen selbst so, ausländische Karten funktionieren, und die Rechnung geht meist trotzdem auf.

Der Grund ist der Preis der Karte. Eine Oyster Card kostet 10,50 Pfund, und dieser Betrag wird seit dem 4. September 2022 nicht mehr erstattet. Für zwei Personen sind das 21 Pfund, bevor du einen Meter gefahren bist. Dafür bekommst du keinen einzigen Vorteil beim Fahrpreis: Die Tages- und Wochenlimits sind bei Oyster und kontaktlos identisch.

ZonenTageslimitWochenlimit Mo–So
Zone 18,90 £44,70 £
Zonen 1–28,90 £44,70 £
Zonen 1–310,50 £52,50 £
Zonen 1–412,80 £64,20 £
Zonen 1–616,30 £81,60 £
nur Bus und Tram5,25 £24,70 £

Für Besucher heißt das: In den Zonen 1 und 2 liegt fast alles, was du sehen willst, und mehr als 8,90 Pfund am Tag zahlst du dort nicht, egal wie oft du fährst. Eine Einzelfahrt in Zone 1 kostet 3,00 Pfund außerhalb der Stoßzeit und 3,10 Pfund in der Stoßzeit, nach der dritten Fahrt greift also schon das Limit. Im Bus kostet jede Fahrt pauschal 1,75 Pfund, und innerhalb einer Stunde darfst du mit derselben Karte beliebig oft umsteigen.

Die Papier-Tageskarte ist damit erledigt. Ein Day Travelcard für die Zonen 1–6 kostet 23,60 Pfund, das Tageslimit für dieselben Zonen 16,30 Pfund. Auch das 7 Day Travelcard für die Zonen 1–2 kostet mit 44,70 Pfund exakt so viel wie das Wochenlimit, nur zahlst du beim Limit nur die Tage, an denen du wirklich fährst.

Drei Dinge musst du beachten, sonst wird es teuer. Erstens: immer mit derselben Karte oder demselben Gerät ein- und auschecken. Wer morgens mit dem Handy und abends mit der Plastikkarte zahlt, bekommt zwei getrennte Rechnungen, und keine erreicht das Limit. Zweitens: Auf Tube, DLR, Overground und Elizabeth line musst du am Ende auch austouchen, sonst wird der Höchstpreis berechnet, der nicht auf das Limit angerechnet wird. Im Bus touchst du nur beim Einsteigen. Drittens: Wer ohne gültiges Touch-in erwischt wird, zahlt 100 Pfund Strafgebühr, bei Zahlung innerhalb von 21 Tagen 50 Pfund.

Was deine deutsche Karte zusätzlich kostet, hängt vom Institut ab. TfL rechnet in Pfund ab, und viele deutsche Karten schlagen darauf 1,75 bis 2 Prozent Fremdwährungsgebühr. Bei fünf Tagen Nahverkehr sind das ein bis zwei Euro, bei Eintritten und Essen kommt mehr zusammen. Wer ohnehin eine neue Karte sucht, findet Karten ohne Fremdwährungsgebühr im Vergleich. Bei 45 Pfund für eine Woche ist das rund ein Euro, also ein Bruchteil der 10,50 Pfund für die Oyster Card. Eine Reisekreditkarte ohne Auslandseinsatzentgelt macht die Frage ganz hinfällig. Ein Konto pro Person ist dabei Pflicht, denn zwei Reisende dürfen dieselbe Karte nicht gemeinsam nutzen.

Es gibt genau drei Fälle, in denen die Oyster Card noch die richtige Wahl ist. Wenn du keine kontaktlose Karte hast. Wenn du mit einem Kind zwischen 11 und 15 Jahren reist, denn der Young Visitor Discount lässt sich nur auf eine Oyster Card oder Visitor Oyster Card laden. Und wenn du das Guthaben lieber im Voraus begrenzen willst. Die Visitor Oyster Card kaufst du dagegen nur vor der Anreise, im TfL Visitor Shop oder bei VisitBritain, und bekommst am Ende bis zu 10 Pfund Restguthaben zurück.

Und zwei Ausnahmen, die regelmäßig übersehen werden: Der Heathrow Express zählt nicht zu den Tages- und Wochenlimits, egal womit du zahlst. Und beim Stansted Express wird kontaktlos akzeptiert, die Oyster Card nicht. Wer also mit Oyster plant und in Stansted landet, steht am Automaten.

Weil Tickets, Zeitfenster und Fahrpläne fast alle über Apps laufen und die EU-Roaming-Regeln in Großbritannien nicht mehr greifen, lohnt vorab der Blick in den eigenen Tarif. Führt er das Vereinigte Königreich nicht in der EU-Zone, ist eine Datenkarte fürs Vereinigte Königreich billiger als das Roaming nach Preisliste.

Anreise ab Deutschland und vom Flughafen ins Zentrum

London hat fünf Flughäfen mit Linienverkehr aus Deutschland, und sie liegen unterschiedlich weit weg. Der Flugpreis allein sagt deshalb wenig darüber aus, was die Anreise kostet.

WegStreckeDauerPreisHäufigkeit
Flugdeutsche Flughäfen nach Heathrow, Gatwick, Stansted, Luton oder Cityreine Flugzeit knapp anderthalb bis gut zwei Stundenstark schwankendmehrmals täglich
ZugKöln über Brüssel mit Eurostar3:42 Stunden, ein Umstieg in Brüssel-Midije nach Buchungszeitpunktmehrmals täglich
ZugBerlin oder Hamburg über Köln und Brüsselrund sieben bis acht Stunden mit zwei Umstiegenje nach Buchungszeitpunktmehrmals täglich
Autoüber Kanaltunnel oder Fähresiehe England-Seitedazu 18 £ Congestion Charge und 12,50 £ ULEZ pro Tagganztägig

Beim Zug liegt der Knackpunkt in Brüssel. Die Grenzkontrolle findet vor der Abfahrt statt, die Ticketschleusen schließen 30 Minuten vor Abfahrt, in der Premier-Klasse 15 Minuten. Ein verspäteter ICE kostet dich also den Anschluss. Dafür steigst du in St Pancras aus und stehst ohne weitere Kontrolle mitten in London.

Mit dem Auto nach London zu fahren ist die schlechteste aller Varianten. Congestion Charge und ULEZ fallen beide an, und Parken im Zentrum kostet mehr als das Hotelzimmer wert ist. Wer mit dem Wagen in England unterwegs ist, lässt ihn außerhalb stehen und fährt mit der Bahn hinein.

Vom Flughafen ins Zentrum sieht es so aus:

FlughafenWegDauerPreisTakt
HeathrowElizabeth line nach Paddington28 Min5,90 £ kontaktlos oder Oysteralle 15 Min, T5 alle 30 Min
HeathrowPiccadilly line ins Zentrumrund 50 Min5,90 £ kontaktlos oder Oysterlaufend
HeathrowHeathrow Express nach Paddington15 Min, ab T5 21 Min26 £ am Tag, ab 10 £ bei Buchung 30 Tage vorheralle 15 Min
GatwickThameslink oder Southern nach London Bridge und St Pancrasrund 30 bis 45 Min10,70 £ außerhalb der Stoßzeit, 19,20 £ in der Stoßzeitmehrmals stündlich
GatwickGatwick Express nach Victoria30 Min24,00 £zweimal stündlich
StanstedStansted Express nach Liverpool Street48 Min, nach Tottenham Hale 37 Minab 9,45 £ im Vorverkaufalle 15 bis 30 Min
LutonLuton DART plus Zug nach St Pancras24 bis 32 Min zusammen4,90 £ DART plus ab 6,50 £ Zugbis zu 10 Züge je Stunde
London CityDLR nach Bank22 Min, nach Canary Wharf 18 Min3,30 £ außerhalb der Stoßzeit, 3,90 £ in der Stoßzeitalle 10 Min

Zwei Sachen fallen dabei auf. Erstens ist der Heathrow Express gut viermal so teuer wie die Elizabeth line und spart dafür 13 Minuten bis Paddington. Wer nicht in Paddington wohnt, ist mit der Elizabeth line am Ende oft schneller, weil sie ohne Umstieg bis Liverpool Street und Canary Wharf durchfährt. Zweitens kostet die Fahrt ab Gatwick in der morgendlichen Stoßzeit zwischen 6:30 und 9:30 Uhr 19,20 statt 10,70 Pfund. Wer um 8 Uhr landet und im Terminal bis halb zehn frühstückt, spart 8,50 Pfund pro Person.

Ab Heathrow, Gatwick und London City reicht dieselbe kontaktlose Karte wie in der Stadt, und die Fahrten zählen auf das Tageslimit ein. Der Heathrow Express ist davon ausgenommen, er wird immer voll berechnet. Für Stansted und Luton brauchst du eigene Tickets.

Sehenswürdigkeiten: was Eintritt kostet, was frei ist und was enttäuscht

Die nützlichste Zahl über London ist eine Null. Die großen nationalen Museen kosten keinen Eintritt, und das sind nicht die Reste, sondern die besten Häuser der Stadt.

OrtEintritt ErwachseneKinderAnmerkung
British MuseumfreifreiZeitfenster wird empfohlen, Buchung kostenlos
National Galleryfreifreiam Trafalgar Square
Tate ModernfreifreiSonderausstellungen kosten extra
Natural History Museumfreifreitäglich 10:00 bis 17:50 Uhr
Victoria and Albert MuseumfreifreiSonderausstellungen kosten extra
Sky GardenfreifreiTicket bis 3 Wochen vorher buchen, gilt eine Stunde
Wachablösung Buckingham Palacefreifreinicht täglich, siehe unten
Tower of London37,00 £18,50 £ (5–15 J.)unter 5 Jahren frei
Westminster Abbey31,00 £14,00 £ (6–17 J.)Arbeitskirche, kurzfristige Schließungen möglich
St-Pauls-Kathedrale27,00 £10,50 £Besichtigung nur Montag bis Samstag
Churchill War Roomsab 29,75 £unter 5 freiBunker unter Whitehall

Beim Tower schlägt das Buchungssystem zusätzlich eine freiwillige Spende von zehn Prozent vor. Mit Spende kostet das Erwachsenenticket 40,70 statt 37,00 Pfund und das Kinderticket 20,40 statt 18,50. Das Häkchen lässt sich abwählen, viele merken es erst auf der Abrechnung.

Ein Hinweis zum Zeitpunkt: In den Preisen für Westminster Abbey steckt bis zum 1. September 2026 eine befristete Mehrwertsteuersenkung, der Erwachsenenpreis liegt bis dahin bei 27,13 statt 31,00 Pfund. Danach gilt wieder der volle Betrag.

Die Wachablösung ist der Punkt, an dem die meisten deutschen Seiten veraltet sind. Sie findet am Buckingham Palace nicht täglich statt. Im Sommer 2026 lag sie montags, mittwochs und freitags um 11:00 Uhr, dazu sonntags um 10:00 Uhr als Sunday Parade. Dienstags, donnerstags und samstags gab es am Palast nur die Inspektion der Horse Guards um 15:00 Uhr. Die Termine wechseln monatlich, deshalb lohnt vor der Reise ein Blick in den Kalender der Household Division. Wer um 11 Uhr ankommt, sieht Hinterköpfe; wer die Zeremonie wirklich sehen will, steht 45 Minuten vorher am Zaun oder stellt sich stattdessen an die Route entlang The Mall.

Was regelmäßig enttäuscht, ist schnell aufgezählt. Das London Eye dreht sich in einer halben Stunde einmal herum, arbeitet mit tagesabhängigen Preisen und liegt selbst auf der Höhe, von der aus du am wenigsten von der Skyline siehst. Der Sky Garden im 35. Stock kostet nichts, ist höher und muss nur drei Wochen vorher gebucht werden. Madame Tussauds und die Attraktionen am County Hall sind Hallen mit Warteschlangen, für die du in München oder Hamburg nicht die Hälfte bezahlen würdest. Die Oxford Street ist eine Einkaufsstraße mit Souvenirläden, keine Sehenswürdigkeit. Und das Innere der Tower Bridge lohnt nur, wenn dich Maschinenräume interessieren; das Bauwerk selbst siehst du von außen besser.

Was sich dagegen wirklich rechnet: eine Bootsfahrt auf der Themse statt einer Bustour, weil du dieselben Bauwerke von der Wasserseite siehst und nicht im Verkehr stehst. Ein Ticket für den Tower of London vorab, weil die Kasse am Eingang in den Ferien die längste Schlange der Stadt ist. Und Greenwich, wo Park, Sternwarte und die Cutty Sark auf einem Hügel zusammenliegen und die Fahrt dorthin mit dem Boot oder der DLR selbst schon die halbe Attraktion ist.

London mit Kindern: was frei ist und was funktioniert

London ist eine der wenigen teuren Städte, in der Kinder fast nichts kosten. Das liegt am Nahverkehr und an den Museen.

Im Nahverkehr fahren Kinder unter fünf Jahren immer kostenlos, wenn ein zahlender Erwachsener dabei ist. Kinder unter elf fahren kostenlos in Bus und Tram und ebenso auf Tube, DLR, Overground und Elizabeth line, solange sie mit einem Erwachsenen unterwegs sind, der selbst bezahlt. Erlaubt sind bis zu vier Kinder pro Erwachsenem. An den Sperren gehst du mit dem Kind zusammen durch das breite Tor, das Personal öffnet es auf Zuruf.

Für Kinder zwischen 11 und 15 Jahren gibt es den Young Visitor Discount. Ein Mitarbeiter setzt ihn an einer Station oder in einem Visitor Centre auf eine Oyster Card oder Visitor Oyster Card, er halbiert alle Fahrpreise und gilt bis zu 14 Tage. Das ist der einzige Grund, aus dem eine Familie 2026 noch eine Oyster Card kaufen sollte: Auf einer kontaktlosen Bankkarte lässt sich der Rabatt nicht einrichten.

Bei den Museen sind das Natural History Museum und das Science Museum in South Kensington die naheliegende Wahl, beide kostenlos und beide direkt nebeneinander. Rechne damit, dass am Wochenende und in den Schulferien ab 10 Uhr Schlangen vor dem Eingang stehen. Wer um 10 Uhr da ist, kommt ohne Wartezeit hinein. Danach lohnt der Weg in die Kensington Gardens, wo der Diana Memorial Playground liegt, ein umzäunter Spielplatz mit Piratenschiff, ebenfalls ohne Eintritt.

Der Ausflug, der bei älteren Kindern am zuverlässigsten funktioniert, ist die Warner Bros. Studio Tour in Leavesden. Sie liegt nicht in London: Du fährst ab Euston in 20 Minuten nach Watford Junction, von dort bringt dich ein Shuttlebus in weiteren 15 Minuten zum Studio, mindestens alle 30 Minuten ab 9:20 Uhr, der Bus ist im Ticket enthalten. Tickets sind an feste Zeitfenster gebunden, plane also ein, dass du dich nach dem Zeitfenster richtest und nicht umgekehrt. Wer den Weg nicht selbst organisieren will, findet Studio-Touren mit Transfer ab London als Paket.

Zwei praktische Punkte zum Schluss. Die Tube ist mit Kinderwagen mühsam, weil viele Stationen im Zentrum nur über Treppen erreichbar sind; die Buslinien im Zentrum sind dagegen fast alle stufenlos und haben Stellflächen. Und in London gilt die Tagesobergrenze auch dann, wenn du mit Kindern nur Bus fährst: 5,25 Pfund für den Erwachsenen, die Kinder kosten ohnehin nichts.

Wetter und beste Reisezeit: Zahlen statt Klischee

Dass es in London ständig regnet, stimmt nicht. In der Menge fällt weniger Regen als in Deutschland, er verteilt sich nur auf mehr Tage und kommt in kurzen Schauern.

Die folgenden Werte sind das Mittel der letzten dreißig Jahre, 1996 bis 2025, gerechnet aus den offenen Stationsdaten des britischen Met Office für die Station London Heathrow. Die Regentage sind die einzige Ausnahme: Für die Station gibt es dazu keine Reihe, deshalb stammen sie aus der HadUK-Grid-Flächenreihe des Met Office für die Region England SE and Central S, gleicher Zeitraum, Tage mit mindestens einem Millimeter Niederschlag.

MonatTagesmax °CNachts °CNiederschlag mmRegentageSonnenstunden
Januar8,32,6581259
Februar9,43,0471177
März11,94,3419119
April15,36,1409173
Mai18,69,2459193
Juni22,012,3488198
Juli24,014,2479201
August23,514,2559186
September20,611,9489151
Oktober16,29,26813107
November11,65,4691369
Dezember9,03,5571350

Im Jahr sind das 624 Millimeter Niederschlag, 1.583 Sonnenstunden und rund 124 Regentage. Zum Vergleich: Der deutsche Flächendurchschnitt liegt bei 791 Millimetern im Jahr (Deutscher Wetterdienst, 1991 bis 2020). London ist also trockener als Deutschland, verteilt den Regen aber auf viele kurze Schauer.

Praktisch heißt das dreierlei. Von Mai bis September hast du 150 bis 200 Sonnenstunden im Monat und lange Abende, das sind die Monate, in denen Parks, Themse und Außengastronomie tatsächlich funktionieren. Juni und September sind dabei die besseren Termine, weil die englischen Sommerferien von Ende Juli bis Anfang September liegen und in dieser Zeit die Preise und die Schlangen oben sind. Von November bis Februar bekommst du weniger als zweieinhalb Sonnenstunden am Tag, es wird gegen 16 Uhr dunkel und du hast pro Tag realistisch fünf bis sechs helle Stunden. Für Museen und Theater ist das kein Problem, für Greenwich, Hampstead Heath und alles am Wasser schon.

Der nasseste Monat ist der Oktober mit 68 Millimetern, der November folgt mit 69 auf mehr Tage verteilt. Auf die Regentage kommt es dabei mehr an als auf die Menge: Ein faltbarer Regenschutz in der Tasche ist in London praktischer als ein Schirm, weil du ihn in der vollen Tube nicht abstellen musst.

Was London am Tag kostet und wo du wohnst

Die folgenden Angaben sind Tageskosten ohne Anreise, bei der Unterkunft für zwei Personen, sonst pro Person. Die Verkehrs- und Eintrittswerte sind belegte Preise, die Angaben zu Unterkunft und Essen sind Spannen aus üblichen Buchungspreisen.

PostenSparsamMittelklasseGehoben
UnterkunftHostelbett oder Budgetkette außerhalb Zone 1, 40–70 £Doppelzimmer in Zone 1 oder 2, 130–200 £ für zweiHotel im Zentrum, ab 250 £ für zwei
EssenSupermarkt, Bäckerei, Markt, 15–25 £Pub-Mittag und ein Restaurantabend, 40–60 £Restaurant mit Reservierung, ab 90 £
GetränkPint in London im Schnitt 6,55 £dasselbein Hotelbars und am Leicester Square darüber
NahverkehrBus, Tageslimit 5,25 £Tube und Bus Zonen 1–2, Tageslimit 8,90 £dasselbe, weil das Limit unabhängig vom Budget greift
Eine AktivitätMuseum ohne Eintritt, Sky Garden, ParksTower of London 37 £ oder St Pauls 27 £Theater im West End oder geführte Tour

Der Bierpreis stammt aus einer Branchenerhebung des Morning Advertiser für 2026, die für London 6,55 Pfund je Pint nennt gegenüber 5,34 Pfund im britischen Landesschnitt.

Das eigentliche Sparpotenzial liegt beim Nahverkehr und bei den Museen, und beides ist gedeckelt. Zwei Personen, die in Zone 2 wohnen, sich von den kostenlosen Museen ernähren und mittags im Supermarkt einkaufen, kommen an einem vollen Tag mit rund 60 Pfund zu zweit aus, ohne dass der Tag mager wird.

Bei der Unterkunft entscheidet nicht der Stadtteil, sondern die Zone und die Linie. Zone 1 ist teuer und du zahlst dafür Fußwege statt Fahrten. Zone 2 an einer schnellen Linie ist der Kompromiss, den die meisten am Ende nehmen. Southwark und Bermondsey am Südufer liegen zwischen Borough Market und Tower Bridge und sind zu Fuß im Zentrum. Bloomsbury und King's Cross sind ruhige Wohnviertel neben dem British Museum und dem Eurostar-Bahnhof. Shoreditch und Hackney sind billiger, jünger und abends laut. South Kensington ist die Wahl mit Kindern, weil drei kostenlose Museen und der Hyde Park nebeneinanderliegen. Was du meiden solltest, sind Zimmer direkt am Leicester Square und an der Oxford Street: teuer, laut und von jeder Tube-Station gleich weit weg wie ein Zimmer in Zone 2.

Bargeld brauchst du in London praktisch nicht. In vielen Pubs, Cafés und Museen wird es gar nicht mehr angenommen.

Wann du nicht nach London fahren solltest

Es gibt Zeitpunkte, an denen dieselbe Stadt doppelt so anstrengend ist und mehr kostet.

Von Ende Juli bis Anfang September sind die englischen Schulferien. Die Termine legt jede Kommune selbst fest, sie verschieben sich also um ein bis zwei Wochen, treffen aber überall in diesen Zeitraum. In diesen Wochen stehen vor dem Natural History Museum und dem Tower of London vormittags Schlangen, die Zimmerpreise liegen am höchsten, und die Zeitfenster im Warner-Bros.-Studio solltest du Wochen vorher buchen.

Dazu kommen die Bank Holidays, an denen sich das ganze Land gleichzeitig bewegt. 2026 sind das der 4. Mai, der 25. Mai und der 31. August, 2027 der 3. Mai, der 31. Mai und der 30. August. Prüf für ein langes Wochenende vorher den Status der Tube-Linien, weil Bauarbeiten bevorzugt auf Feiertage und Wochenenden gelegt werden.

Von November bis Februar wird es gegen 16 Uhr dunkel, und mit 50 bis 69 Sonnenstunden im Monat bleibt es auch tagsüber grau. Für Museen, Theater und Pubs ist das die billigste und leerste Zeit des Jahres. Für alles, wofür du draußen bist, ist es die schlechteste.

Für wen London grundsätzlich nicht passt: Wer wenig laufen will, ist falsch. Zwischen zwei Zielen liegen im Zentrum regelmäßig zwei bis drei Kilometer, und die Tube spart davon oft weniger Zeit als der Fußweg zur Station kostet. Wer auf einen ruhigen Städtetrip aus ist, findet ihn in York, Bath oder in den Cotswolds, nicht hier. Wer mit 60 Euro am Tag rechnet, kommt in London durch, muss aber jede Mahlzeit und jedes Ticket planen, während dasselbe Geld in Lissabon oder Krakau deutlich weiter reicht. Und wer wegen der Landschaft nach England kommt, sollte London auf zwei Tage kürzen und die Zeit in den Lake District stecken.

London oder Paris?

Beide Städte verbindet der Eurostar direkt, beide kosten bei Hotel und Essen ähnlich viel, und beide lassen sich ab Deutschland in gut anderthalb bis zwei Stunden anfliegen. Die Unterschiede liegen woanders.

Für London spricht der Eintritt. British Museum, National Gallery, Tate Modern, Natural History Museum, Science Museum und Victoria and Albert Museum kosten nichts, in Paris zahlst du im Louvre und im Musée d'Orsay. Bei einer Familie summiert sich das über eine Woche auf einen dreistelligen Betrag. Dazu kommt die Sprache, mit der die meisten deutschen Reisenden im Pub und am Schalter besser zurechtkommen. Und der Nahverkehr ist gedeckelt, du kannst dich also nicht verrechnen.

Für Paris spricht die Dichte. Die Stadt ist kompakter, du läufst zwischen den Zielen weniger, und die Metro ist enger geknüpft als die Tube. Essen ist im mittleren Bereich besser und oft billiger. Und wer Architektur und Stadtbild sucht, bekommt in Paris eine geschlossene Innenstadt, während London aus zusammengewachsenen Dörfern besteht, zwischen denen viel Alltagsstadt liegt.

Kurz gesagt: Ein Wochenende mit Museen, Kindern oder kleinem Budget spricht für London. Ein Wochenende zu zweit, mit kurzen Wegen und Essen im Mittelpunkt, spricht für Paris. Wer beides in einer Woche will, fährt mit dem Eurostar dazwischen und verliert dabei einen halben Tag, weil beide Seiten Grenzkontrolle vor der Abfahrt haben.

Wie Paris im Detail funktioniert, steht auf der eigenen Seite.

Zwei, drei und fünf Tage: konkrete Abläufe

Zwei Tage: das Nötigste, ohne zu hetzen

Tag 1 im Westen. Vormittags Westminster Bridge, Big Ben und St James's Park, wenn es ein Wachablösungstag ist, um 10:15 Uhr an die Mall. Danach zu Fuß über Trafalgar Square in die National Gallery, Eintritt frei. Nachmittags Covent Garden und Soho. Abends ein Stück im West End oder ein Pub in Fitzrovia.

Tag 2 im Osten. Morgens zum Tower of London, möglichst zur Öffnung, weil sich vor den Kronjuwelen im Lauf des Vormittags die längste Schlange des Geländes bildet. Mittags über die Tower Bridge ans Südufer, Borough Market zum Essen. Nachmittags Tate Modern und über die Millennium Bridge zur St-Pauls-Kathedrale. Wenn du drei Wochen vorher daran gedacht hast, endet der Tag im Sky Garden.

Drei Tage: dazu ein Museumstag

Die zwei Tage oben, dann Tag 3 in South Kensington. Natural History Museum ab 10 Uhr, danach Victoria and Albert Museum oder Science Museum, beides ohne Eintritt und beides direkt nebenan. Nachmittags durch die Kensington Gardens zum Hyde Park und mit dem Bus zurück, weil du von oben mehr siehst als aus der Tube. Wer statt Museen lieber Stadt will, tauscht den Tag gegen das British Museum am Vormittag und Camden oder Shoreditch am Nachmittag.

Fünf Tage: dazu Greenwich und ein Ausflug

Die drei Tage oben, dann Tag 4 nach Greenwich. Hin mit dem Boot auf der Themse, zurück mit der DLR, dazwischen Old Royal Naval College, der Park mit dem Nullmeridian und die Cutty Sark. Greenwich liegt noch in Zone 2, mit der DLR bleibt der Tag also im Tageslimit von 8,90 Pfund. Die Fahrt mit dem Boot zählt nicht dazu, Flussfahrten werden getrennt abgerechnet.

Tag 5 raus aus der Stadt. Mit Kindern nach Leavesden in die Studio Tour über Watford Junction. Ohne Kinder nach Windsor, gut eine Stunde ab Paddington oder Waterloo, oder mit dem Zug nach Oxford, von wo aus die Cotswolds beginnen. Wer noch weiter will, findet ab London auch Tagestouren nach Stonehenge und Bath, muss dafür aber zwölf Stunden im Bus einplanen.

Für alle drei Varianten gilt: Leg die Tage so, dass du an einem Ort bleibst und nicht quer durch die Stadt springst. London bestraft jeden Umweg mit zwanzig Minuten.

Die schönsten Reiseziele in London

Diese Orte solltest du auf deiner London-Reise nicht auslassen

Der White Tower und das Traitors Gate des Tower of London von der Themse aus

Tower of London

Normannische Festung mit den Kronjuwelen und dem White Tower. Erwachsene zahlen 37 Pfund, Kinder von 5 bis 15 Jahren 18,50 Pfund, unter 5 ist frei. In den Ferien besser vorher online buchen.

Tower Bridge über der Themse, dahinter die Hochhäuser von Canary Wharf

Tower Bridge

Von außen kostet sie nichts, und von der Nordseite oder vom Südufer aus siehst du mehr als vom Gehweg auf der Brücke. Nur für die Hochgänge und den Maschinenraum brauchst du ein Ticket.

Der Great Court des British Museum mit dem gläsernen Gitterdach und dem runden Lesesaal

British Museum

Eintritt frei, ein Zeitfenster buchst du trotzdem besser vorher. Der Great Court unter dem Glasdach ist der Punkt, an dem sich vormittags alle sammeln, die Säle abseits davon sind deutlich ruhiger.

Die Hintze Hall im Natural History Museum London mit dem hängenden Blauwalskelett

Natural History Museum

Eintritt frei, täglich von 10:00 bis 17:50 Uhr. In der Eingangshalle hängt das Skelett eines Blauwals. Mit Kindern das lohnendste Haus der Stadt und deshalb auch das vollste.

Palace of Westminster mit dem Elizabeth Tower und der Westminster Bridge von der Themse aus

Westminster und Big Ben

Der Blick von der Westminster Bridge kostet nichts. Ins Parlament kommst du nur mit Führung, in die Westminster Abbey mit Ticket für 31 Pfund. Beides brauchst du nicht, um Westminster gesehen zu haben.

London activities

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Reiseinfos

Währung

Pfund Sterling (GBP), im Nahverkehr und fast überall kontaktlos, Bargeld selten nötig

Sprache

Englisch

Reisezeit

Juni und September. Juli und August sind am wärmsten und am vollsten, November bis Februar früh dunkel, dafür billig und leer.

Flugzeit

Direktflüge ab allen großen deutschen Flughäfen, reine Flugzeit knapp anderthalb bis gut zwei Stunden. Mit dem Zug ab Köln über Brüssel 3:42 Stunden mit einem Umstieg.

Beste Reisezeit Detail

  • Mai und Juni: 193 bis 198 Sonnenstunden im Monat, lange Abende, Parks und Außengastronomie in Betrieb, noch keine Schulferien.
  • Juli und August: wärmste Monate mit 23 bis 24 Grad, dafür englische Schulferien, höchste Zimmerpreise und die längsten Schlangen des Jahres.
  • September: 151 Sonnenstunden, 20,6 Grad, und ab der zweiten Woche deutlich leerer. Der unterschätzte Monat.
  • Oktober und November: die nassesten Monate mit 68 und 69 Millimetern auf 13 Regentagen, dazu Dunkelheit ab 16 Uhr.
  • Dezember bis Februar: 50 bis 77 Sonnenstunden im Monat. Für Museen, Theater und Pubs die billigste Zeit, für alles draußen die schlechteste.
  • Einreise & Visum

    Kein Visum, aber Reisepass Pflicht (Personalausweis reicht nicht) und ETA für 20 Pfund, gültig zwei Jahre. Einzelheiten auf der England-Seite.

    Gut zu wissen

    Kulturelle Besonderheiten & Tipps

    Auf Rolltreppen steht man rechts und geht links. Wer nebeneinander stehen bleibt, blockiert eine ganze Station und bekommt das zu hören.

    An der Bushaltestelle und am Ticketschalter wird angestellt. Vordrängeln wird nicht angesprochen, aber gemerkt.

    Beim Überqueren der Straße zuerst nach rechts sehen. In London steht es deshalb auf dem Asphalt.

    Im Restaurant sind rund zehn Prozent üblich, oft steht ein Service Charge schon auf der Rechnung. Am Tresen im Pub gibt man nichts.

    Häufige Fragen

    Alles Wichtige für deine Reiseplanung

    In den meisten Fällen nicht. Kontaktlose Bankkarten und Handys aus dem Ausland werden im gesamten Netz akzeptiert, und die Tages- und Wochenlimits sind bei Oyster und kontaktlos gleich hoch. Die Oyster Card kostet 10,50 Pfund, die seit dem 4. September 2022 nicht mehr erstattet werden. Sinnvoll bleibt sie nur, wenn du keine kontaktlose Karte hast, wenn du ein Kind zwischen 11 und 15 dabeihast, für das der Young Visitor Discount auf die Karte geladen werden soll, oder wenn du dein Guthaben im Voraus begrenzen willst.

    In den Zonen 1 und 2, in denen fast alle Sehenswürdigkeiten liegen, liegt das Tageslimit bei 8,90 Pfund und das Wochenlimit von Montag bis Sonntag bei 44,70 Pfund. Wer nur Bus und Tram fährt, zahlt höchstens 5,25 Pfund am Tag und 24,70 Pfund in der Woche. Eine Einzelfahrt in Zone 1 kostet 3,00 Pfund außerhalb der Stoßzeit, eine Busfahrt pauschal 1,75 Pfund mit einer Stunde Umsteigezeit. Wichtig ist, immer mit derselben Karte oder demselben Gerät ein- und auszuchecken, sonst greifen die Limits nicht.

    Kinder unter fünf Jahren fahren immer kostenlos, wenn ein zahlender Erwachsener dabei ist. Kinder unter elf fahren kostenlos in Bus und Tram sowie auf Tube, DLR, Overground und Elizabeth line, wenn sie mit einem zahlenden Erwachsenen unterwegs sind, bis zu vier Kinder pro Erwachsenem. Für 11- bis 15-Jährige gibt es den Young Visitor Discount mit 50 Prozent Ermäßigung für bis zu 14 Tage. Er wird von einem Mitarbeiter auf eine Oyster Card oder Visitor Oyster Card gesetzt und funktioniert nicht auf einer kontaktlosen Bankkarte.

    British Museum, National Gallery, Tate Modern, Tate Britain, Natural History Museum, Science Museum und Victoria and Albert Museum verlangen keinen Eintritt. Das Victoria and Albert Museum öffnet montags bis donnerstags und am Wochenende von 10:00 bis 17:45 Uhr, freitags bis 22:00 Uhr. Sonderausstellungen kosten in einigen Häusern extra. Beim British Museum wird ein kostenloses Zeitfenster empfohlen, das Natural History Museum hat täglich von 10:00 bis 17:50 Uhr geöffnet. Kostenlos ist auch der Sky Garden im 35. Stock, für den du bis zu drei Wochen vorher ein Ticket buchst.

    Am günstigsten mit der Elizabeth line, 28 Minuten bis Paddington für 5,90 Pfund mit kontaktloser Karte oder Oyster, alle 15 Minuten ab Terminal 2, 3 und 4 und alle 30 Minuten ab Terminal 5. Die Piccadilly line braucht rund 50 Minuten und kostet dasselbe. Der Heathrow Express schafft die Strecke in 15 Minuten, kostet am selben Tag aber 26 Pfund und zählt nicht auf die Tageslimits. Bei Buchung 30 Tage im Voraus gibt es ihn ab 10 Pfund.

    Juni und September. In beiden Monaten liegen die Sonnenstunden bei rund 150 bis 200, das Tagesmaximum bei 20 bis 22 Grad, und die englischen Schulferien von Ende Juli bis Anfang September liegen dazwischen. Juli und August sind am wärmsten mit 23 bis 24 Grad und am vollsten. November bis Februar bringt weniger als zweieinhalb Sonnenstunden am Tag und Dunkelheit ab 16 Uhr, dafür die niedrigsten Zimmerpreise. Die Werte stammen aus den Stationsdaten des Met Office für London Heathrow, Mittel 1996 bis 2025.

    Nicht täglich. Im Sommer 2026 fand sie am Buckingham Palace montags, mittwochs und freitags um 11:00 Uhr statt, dazu sonntags um 10:00 Uhr als Sunday Parade. Dienstags, donnerstags und samstags gab es nur die Inspektion der Horse Guards um 15:00 Uhr. Die Termine ändern sich monatlich und werden vom Kalender der Household Division veröffentlicht. Zusehen kostet nichts, wer einen Platz am Zaun will, ist rund 45 Minuten vorher da.

    Zwei Tage reichen für Westminster, die Museen am Trafalgar Square, den Tower und das Südufer, allerdings ohne Pausen. Drei Tage sind der brauchbare Mindestwert, weil ein ganzer Museumstag hineinpasst. Ab fünf Tagen kommen Greenwich und ein Ausflug ins Umland dazu, etwa Windsor, Oxford oder die Warner-Bros.-Studio-Tour. Wer London mit dem Rest von England verbinden will, plant es besser als eigenen Block und nicht als Zwischenstopp.

    "Fahrpreise, Tages- und Wochenlimits, die Gebühr für die Oyster Card und die Regeln für Kinder stammen von Transport for London, Stand August 2026. Eintrittspreise kommen von den Betreibern selbst (Historic Royal Palaces, Westminster Abbey, St Pauls, Imperial War Museums), die Termine der Wachablösung aus dem Kalender der Household Division. Die Klimawerte sind aus den offenen Stationsdaten des britischen Met Office für London Heathrow gerechnet, Mittel 1996 bis 2025, die Regentage aus der HadUK-Grid-Reihe für England SE and Central S im selben Zeitraum."

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